Dieses Event kann separat als Workshop gebucht oder als fünftes Modul der Ausbildung C.A.R.E besucht werden.
In diesem innovativen Ansatz für im weiten Praxisfeld von Erziehung/Schule/sozialer Arbeit/Gesundheit von Babys, Kindern und Jugendlichen Arbeitenden werden Entwicklungs- und Lernprozesse aus der Perspektive verschiedener somatische Methoden praktisch erfahrbar und körperlich fühlbar.
Während 8/9 jährige sich meisten noch gerne bewegen, sinkt die Motivation mit jedem weiteren Lebensalter ab. Altersbedingte Entwicklungsprozesse wie auch gesellschaftliche Kontexte werden in die Spiel- und Bewegungsanregungen miteinbezogen und ermöglichen ein Abholen der Kinder dort, wo sie gerade sind, so dass Räume für Kreativität und Spiel erhalten bleiben können. Anregungen für einen persönlichen Umgang mit Frustrationen und Widerständen werden gegeben. Berührung und die Entwicklung der Sexualität und der Umgang damit, ist ein wichtiger Teil dieses Moduls.
- Alterstufen: 8/9-11/12/ Jugendliche
- Lernen 2
- Praktische Spiele / Unterstützung / Frustration
- Contact Improvisation
- Tanz
- Spiel, Kreativität
- Körperwahrnehmung / Spüren / Mindfulness
- Berührung / Sexualität
- Kontext / praktische Anwendung / Praxisfelder
Dieser Workshop ist zugleich ein Modul der Ausbildung in somatischer Kindheitspädagogik C.A.R.E
Curriculum
Modul 1
tba | Embryologische Grundlagen des Lebens
Entwicklung der Organe und des muskoskeletären Systems
Entwicklung des Nervensystems und der Sinne
Entwicklung der Beziehung zur Schwerkraft
Entwicklung des Bindungsverhaltens
Modul 2
31.01.-05.02.2025 | Kindheitsbewegungsentwicklung
Physische Erfahrung individueller Bewegung
Primitive Reflexe, Haltungs- und Stellreflexe
Bewegungsentwicklung im ersten Lebensjahr
Entwicklung des Gehirns, Augen und des Gleichgewichtsorgans
Modul 3
12.04.-16.04.2025 | Bewegung, Spiel und Interaktion mit Kindern (0-3 Jahre | 3-7 Jahre)
Contact Improvisation für Große und Kleine, Kreativität und Tanz
Körperbewusstsein und Empfindungen, Achtsamkeit
Theorie des Bindungsverhaltens
Bewegungsentwicklung und Integration der Reflexe
Modul 4
27.10.-31.10.2025 | Bewegung und Lernen
Verständnis der unzertrennbaren Verbindung zwischen Bewegung und Lernen
Physische Erfahrung des Nervensystems mit theoretischem Verständnis
Entwicklung von Gehirn und Nervensystem, Bewegungsbeobachtung und - analyse, Praxisarbeit, Fallstudien
Modul 5
31.01.-04.02.2026 | Bewegung, Spiel und Interaktion mit Kindern und Jugendlichen (8-12 Jahre | 13-16 Jahre)
Praxiserfahrung für Spiele, Unterstützung, Frustration
Contact improvisation, Tanz, Spiel, Kreativität
Körperbewusstsein, Spüren, Achtsamkeit
Berührung und Sexualität
Modul 6
30.03.-03.04.2026 | Somatisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis
Bewegungsaufgaben, Spiele
Unterstützung, Berührung, Sexualität
Fallstudien
Abschluss und Lehrproben
C.A.R.E. ist eine umfassende Ausbildung, die somatische Bewegungspraxis mit neurowissenschaftlichen und pädagogischen Erkenntnissen verbindet, um eine ganzheitliche menschliche Entwicklung zu fördern – sei es im therapeutischen, pädagogischen oder persönlichen Kontext.
Das C.A.R.E.-Programm ist darauf ausgerichtet, den Kontakt mit uns selbst zu schulen und die persönliche Resilienz zu stärken, damit ein unterstützendes Beziehungsfeld zu anderen überhaupt erst möglich werden kann. Statt retraumatisierende Erinnerungen erneut zu durchleben, unterstützt C.A.R.E. die Teilnehmenden dabei, die Auswirkungen der Vergangenheit auf das Nervensystem und die Selbstwahrnehmung zu verstehen. Mit gezielter Arbeit an frühkindlichen Reflexen, der embryonalen Entwicklung und den Grundlagen der Selbstregulation werden dysfunktionale Überlebensstrategien erkannt und neue Ressourcen für Stabilität und Wohlbefinden geschaffen. Dafür verbindet C.A.R.E. verbindet innovative somatische Ansätze mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen sowie Bindungs- und Entwicklungstheorien.
Bei diesem Programm geht es einerseits darum, die Fähigkeit zu schulen, andere ressourcen- und bindungsorientiert unterstützen zu können, aber auch darum, sich mit eigenen Mustern auseinanderzusetzen. Durch die Beobachtung und das Verstehen der Zusammenhänge von Bewegung und nonverbaler Interaktion befähigt C.A.R.E. die Teilnehmenden, diese grundlegenden Prinzipien in ihre persönliche und berufliche Praxis zu integrieren.
https://youtu.be/HoazB7uJcUY
https://youtu.be/Yt_4ybMl4WI
C.A.R.E. steht für Creativity. Attachment. Resilience. Education und vereint Erkenntnisse aus Body-Mind Centering®, der Feldenkrais-Methode und der neurophysiologischen Psychologie, um die Beziehung zwischen unseren physiologischen Entwicklungsprozessen und Emotionen zu erforschen, zu verkörpern und zu vermitteln. Diese Verbindung kann euer Verständnis, euer Verhalten sowie die Arbeit mit anderen bereichern und verändern.
Worin liegt der Mehrwert in der Teilnahme?
Verstehen, wie unser physiologisches und emotionales System miteinander verbunden ist.
Wege erlernen, um das eigene emotionale, mentale und körperliche Wohlbefinden zu stärken.
Erkenntnisse darüber gewinnen, wie ihr anderen - insbesondere Kindern und Jugendlichen - zu mehr Körperbewusstsein und emotionaler Regulation verhelfen können.
Ziele der Ausbildung sind
die elementare Grundzüge der Persönlichkeitsentwicklung zu kennen
die tiefgreifenden wechselseitigen Verflechtungen zwischen den nonverbalen und verbalen Dimensionen des Bewusstseins zu erkennen
somatisches und theoretisches Verständnis der stattfindenden Entwicklungs- und Lernprozesse zu erlangen
die Bedeutung der Interaktion/ dem zwischenmenschlichen emotionalem Austausch für die Persönlichkeitsentwicklung zu verstehen und in den Kontakt mit einfliessen zu lassen
Ablauf von Lernprozessen physiologisch und emotional verstehen
die Aufgabe und Entwicklung des Gehirns als Schaltstelle bei der Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen
unterschiedliche Entwicklungsaspekte der verschiedenen Interessensgruppen erkennen
somatische Herangehensweisen und Methoden in die Arbeit mit Kindern zu integrieren
Bedeutung, Gewichtung und Grundlagen der Kommunikation mit den Fürsorgenden
Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten/ Blockaden erkennen zu können
Die Ausbildung vermittelt (befähigt)
für verschiedene Altersgruppen spielerisch- somatische Bewegungsangebote entwickeln zu können, die die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder unterstützen
die “präverbale Sprache”, d.h. Kindheitsbewegungsentwicklung und Reflexe spielerisch in verschiedenen Kontexten einbauen zu können
persistierende Primitivreflexe erkennen zu können und zu verstehen, wie diese die Bewegungsentwicklung beeinflussen und dann mögliche Veränderungen invozieren
Kompensationen zu erkennen
Unterstützungsmöglichkeiten für Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten/ Blockaden finden bzw. entwickeln zu können
eine wertschätzende, anerkennende und achtsame Atmosphäre als Lern- und Spielort zu schaffen
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